Fra­gen und Antworten

rund ums Yoga und unse­ren Unterricht

Welle am Strand

Hier fin­dest du die Ant­wor­ten auf die typischs­ten Fra­gen rund ums Yoga. Wenn du eine Fra­ge hast, die hier noch nicht beant­wor­tet wird, schrei­be uns ger­ne eine Mail an:

Zu eini­gen The­men fin­dest du in unse­rem Log­buch auch aus­führ­li­che­re Arti­kel. Viel Spaß beim Stö­bern und Schmökern!

Was ist Yoga?

Bei Yoga den­ken wir zunächst an Übun­gen auf einer Mat­te. Das ist auch nicht falsch, denn “Asa­nas” (die Kör­per­übun­gen) sind Teil der Yoga Phi­lo­so­phie. Neben Übun­gen für den Kör­per gehö­ren aber auch Atem­übun­gen (“Pra­na­ya­ma”) und Medi­ta­ti­on zum Yoga. 

Ziel die­ser Übun­gen ist die Ver­bin­dung von Kör­per und Geist, von uns selbst mit der Welt

Das “Yoga Sutra”, eine der alten Schrif­ten der Yogis, zählt außer­dem noch eini­ge “Hand­lungs­emp­feh­lun­gen” (“Yamas” und “Niya­mas”) für unse­ren Umgang mit uns selbst und unse­rer Umwelt auf. 

Was bringt mir Yoga? 

Beim Yoga mobi­li­sierst du dei­nen Kör­per, dehnst dei­ne Mus­keln, Seh­nen und Bän­der und baust Kraft auf. 

Yoga ist “ganz­heit­lich”. Das bedeu­tet zum einen, dass wir den gesam­ten Kör­per bewe­gen und for­dern. Dadurch trai­nierst du nicht nur die “gro­ßen” Mus­keln wie beim Fit­ness­trai­ning, son­dern auch die vie­len klei­ne­ren und ver­steck­ten Mus­keln, die für dei­ne Hal­tung wich­tig sind. Yoga ist dadurch der per­fek­te Aus­gleich zum täg­li­chen Sit­zen und Arbei­ten am PC. 

Durch die Atem­übun­gen ver­bin­dest du dei­nen Kör­per mit dei­nem Atem und dei­nem Geist. Das för­dert Kon­zen­tra­ti­on, Bewusst­sein und Ent­span­nung. Vor allem in stres­si­gen Situa­tio­nen, atmen wir meis­tens sehr flach und unbe­wusst. Yoga hilft uns dabei, dem entgegenzuwirken. 

Bei der Medi­ta­ti­on gibst du dei­nen Gedan­ken Raum, ein­fach zu exis­tie­ren. Im Gegen­satz zum digi­tal gepräg­ten All­tag, wer­den dei­ne Gedan­ken nicht von außen beein­flusst oder unter­drückt. Yoga und Medi­ta­ti­on hilft dir dabei, dei­ne Gedan­ken bewusst wahr­zu­neh­men. Das lin­dert Stress und för­dert inne­re Ruhe. 

Wel­che Yoga­s­ti­le unter­rich­tet Nord­wind Yoga?

Wir unter­rich­ten vor allem Vin­ya­sa Yoga und kom­bi­nie­ren das hier und da mit Yin Yoga, Ele­men­ten aus ande­ren Sport­ar­ten oder Entspannungstechniken. 

Beim Vin­ya­sa Yoga geht es vor allem um die Ver­bin­dung von Bewe­gung mit dem Atem und eine “sinn­vol­le” und zugleich krea­ti­ve Abfol­ge der Übungen. 

Das bedeu­tet, dass vie­le Posi­ti­ons­än­de­run­gen syn­chron mit einer Ein- oder Aus­at­mung erfol­gen und wir uns im Atem­rhyth­mus bewe­gen. Kei­ne Sor­ge, wir sagen dir auch die Atem­be­we­gung an. 

“Sinn­vol­le” Rei­hen­fol­ge bedeu­tet, dass unse­re Klas­sen mit einem “Warm-Up” begin­nen, in dem wir vor allem die Kör­per­tei­le vor­be­rei­ten, die wir für den for­dern­den Haupt­teil benö­ti­gen. Inten­si­ve Übun­gen glei­chen wir mit Gegen­be­we­gun­gen aus und zum Ende der Klas­se gehört ein “Cool Down” und eine abschlie­ßen­de Ent­span­nung dazu. 

Beim Yin Yoga geht es es viel lang­sa­mer zu, als beim Vin­ya­sa Yoga. Es wer­den deh­nen­de Posi­tio­nen ein­ge­nom­men, in denen wir meh­re­re Minu­ten (pas­siv) ver­blei­ben. Dadurch wird vor allem das Fas­zi­en­ge­we­be gedehnt. Beim Yin Yoga geht es weni­ger um eine kor­rek­te Aus­füh­rung und mehr um das “sich Fal­len las­sen” und das “zur Ruhe kommen”. 

Wir bie­ten auch Klas­sen an, die eine Kom­bi­na­ti­on von Vin­ya­sa und Yin Yoga beinhal­ten. Der Yin-Teil kommt dann immer am Ende der Klasse. 

Was brau­che ich für den Yogaunterricht?

  • einen Lap­top / Tablet 
  • Inter­net­emp­fang
  • die App Zoom 
  • beque­me Kleidung
  • Yoga­mat­te (zur Not geht auch ein rutsch­fes­ter Teppich)

Bei Bedarf

  • Yog­a­klöt­ze (oder ein dickes Buch)
  • Yoga­gurt (oder einen Gürtel/Terraband, Schal)
  • Decke 
  • evtl. Yoga­bols­ter (oder Kis­sen) für den Yin Teil 

Wie läuft der Online-Unter­richt ab?

Unser Yoga­un­ter­richt im Online­stu­dio läuft im Prin­zip genau­so ab, wie im “ana­lo­gen” Studio. 

  1. Du mel­dest dich über unse­re Web­sei­te oder die App Momo­y­o­ga für eine Klas­se an. Die Anmel­dung ist bis eine Stun­de vor Kurs­be­ginn möglich.
  2. Soll­test du spon­tan doch kei­ne Zeit haben, kannst du bis eine Stun­de vor Beginn absagen. 
  3. ca. 30 Minu­ten vor Beginn der Klas­se erhältst du einen Link per E‑Mail.
  4. Ab 10 Minu­ten vor Beginn der Klas­se führt dich der Link in ein Zoom-Meeting.
  5. Posi­tio­nie­re dein Web­cam am bes­ten so, dass wir mög­lichst viel von dir sehen, damit wir dir hilf­rei­che Tipps für dei­ne Aus­füh­rung geben können. 
  6. Du kannst vor der Klas­se ger­ne mit den ande­ren Teil­neh­mern klö­nen. Wenn du lie­ber ein biss­chen Stil­le genie­ßen möch­test, dann schal­te dei­ne Laut­spre­cher erst zum Beginn der Stun­de an.
  7. Wäh­rend der Yoga­klas­se sind alle Schü­ler auf stumm geschal­tet. Für Zoom emp­feh­len wir dir, die “Spre­cher Ansicht” aus­zu­wäh­len, damit du den Leh­rer im Voll­bild siehst. 
  8. Wir füh­ren dich durch die Yoga­stun­de und erklä­ren dir, was du bei den Posi­tio­nen beach­ten sollst. Teil­wei­se machen wir die Übun­gen mit, damit du siehst, was gemeint ist. Du kannst aber auch ein­fach nur zuhören. 
  9. Wun­de­re dich nicht, wenn wir vor dem Lap­top sit­zen und kon­zen­triert auf unse­ren Bild­schirm schau­en. Das machen wir um dir gege­be­nen­falls Hin­wei­se und Tipps zu geben. 
  10. Wir been­den unse­re Yoga­ein­heit mit Savasa­na, der Endent­span­nung. Wir holen dich immer recht­zei­tig zurück — du brauchst also nicht auf die Uhr zu sehen. Wenn du kei­nen Ter­min im Anschluss hast, kannst du jeder­zeit auch ein­fach län­ger lie­gen bleiben. 

Ich habe noch nie Yoga gemacht, kann ich trotz­dem bei den Klas­sen mitmachen?

Na klar — du kannst jeder­zeit ein­fach in eine unse­re Klas­sen rein­schnup­pern. Es kann sein, dass du bei dyna­mi­sche­ren Sequen­zen in einer Klas­se nicht beim ers­ten Mal mit­kommst — aber das ist völ­lig okay. 

Zu die­sem Zweck bie­ten wir regel­mä­ßig Anfän­ger-Work­shops an. Dar­in erklä­ren wir dir die ein­zel­nen Grund­po­si­tio­nen und gehen klas­si­sche Abfol­gen in ganz lang­sam durch. 

Wel­ches Level bin ich?

Level 0: Ich habe noch nie Yoga gemacht. 

Level 1: Ich ken­ne die Grund­po­si­tio­nen (z.B. her­ab­schau­en­der Hund, Plan­ke, Kobra, Lun­ge, Krie­ger 1 und 2

Level 2: Ich übe regel­mä­ßig Yoga.

Level 3: Ich übe regel­mä­ßig Yoga und möch­te her­aus­for­dern­de Asa­nas ler­nen (z.B. Arm­ba­lan­cen und Umkehrhaltungen) 

Ich habe eine Ver­let­zung oder sons­ti­ge kör­per­li­che Ein­schrän­kung. Kann ich trotz­dem mitmachen?

Logo. Sag uns gern zu Beginn der Stun­de kurz Bescheid oder schrei­be in den Zoom-Chat. Wir geben dir dann wäh­rend der Stun­de Hin­wei­se, wenn du etwas beach­ten solltest. 

Unab­hän­gig davon gilt aber immer: Mache das, was sich für dei­nen Kör­per rich­tig anfühlt. Wenn du irgend­wo einen ste­chen­den Schmerz wahr­nimmst, dann gehe aus der Posi­ti­on her­aus. Du kannst jeder­zeit in die Kin­des­hal­tung gehen, wenn du eine Pau­se brauchst. 

Beim Yoga geht es nicht dar­um etwas beson­ders gut zu machen, son­dern sich so zu bewe­gen, dass es für DEI­NEN Kör­per hilf­reich ist. 

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